Aktuelles

Herzliche Einladung zum „Advent online“

Wir laden alle, die gerne dabei sein wollen ein, einen kleinen Online-Adventsweg mit uns zu gehen:

Lichtfeier – Luzernarium
Den Weg durch den Advent beginnen wir mit dem Luzernarium, einer Lichtfeier am Abend vor dem ersten Adventssonntag, bei der die Adventsgestecke gesegnet werden. Christus, das Licht, kommt zu uns und erleuchtet den Weg durch die Zeit, hin zur Krippe, dem Ort seiner Menschwerdung. Über diesen Livestream können Sie am Samstag 28.11.2020 um 19.00 Uhr mit uns zu feiern.

An den Samstagen
05.12.2020      16:30 Uhr
12.12.2020      16:30 Uhr
19.12.2020      16:30 Uhr
laden wir ein zu einer adventlichen Stunde mit adventlichen Gedanken, besinnlichen Momenten und einem Segen. Gerne natürlich auch bei einer Tasse Tee. Eine Anmeldung ist erforderlich: bildungsarbeit@untermarchtal.de
Nach der Anmeldung erhalten Sie die Zugangsinformationen, um an diesem Vortrag online mit einem Gerät mit Internetzugang teilnehmen zu können.

 

Freunde der Musik aufgepasst

Weihnachten ohne Lieder ist nicht so recht vorstellbar. Daher suchen wir für die musikalische Gestaltung der Weihnachtsgottesdienste in der Vinzenzkirche Menschen, die gerne singen oder musizieren. Nach den aktuellen Vorgaben dürfen bis zu acht Personen in den Gottesdiensten singen. Die notwendigen Abstände können in der Vinzenzkirche eingehalten werden. Das Liedprogramm wird erst zusammengestellt, wenn die Besetzung steht. Die Aktion ist natürlich unter Vorbehalt und wird ggf. an die dann geltenden Corona-Regelungen angepasst.

Weihnachtsgottesdienste
Christmette                            Donnerstag 24.12.2020 um 18.00 Uhr und/ oder
Weihnachten                          Freitag         25.12.2020 um 10.15 Uhr

Probentermine 
Donnerstag 10.12.2020 um 20.00 Uhr in der Klosterkirche
Donnerstag 17.12.2020 um 20.00 Uhr in der Klosterkirche

Weitere Informationen und Anmeldung bis Sonntag 06.12.2020 nach dem Gottesdienst
bei Sr. Tabea – 07393 30 446 oder sr.tabea(at)untermarchtal.de

 

Das Ergebnis des Kürbiswettbewerbs ist gelüftet

Der schwerste Kürbis wog 63,4 kg! Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer! Unter all denjenigen, die auf 63 kg getippt haben, hat das Los entschieden.

 

 

Vokalquintett „cantus5vocis“ in der Vinzenzkirche

Wir laden Sie herzlich ein zum Konzert des Reutlinger Vokalquintetts „cantus5vocis“ am 17.10.2020 um 19 Uhr in unserer Vinzenzkirche! Auf dem Programm steht die Motette „Jesu, meine Freude“ von J. S. Bach sowie Abendlieder aus der Romantik von Brahms und Reger.
Der Eintritt ist frei, Spenden für das Heim für AIDS-Waisen der Vinzentinerinnen in Ilunda, Tansania sind willkommen.

 

3. Platz beim Franziskuspreis

Am 4. Oktober 2020, dem Tag des hl. Franziskus, verlieh Bischof Dr. Gebhard Fürst den Franziskuspreis, den Nachhaltigkeitspreis der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
Wir freuen uns sehr, dass unser Projekt „Biogas für die Berufsschule St. Monica in Mbinga, Tansania“ mit dem 3. Platz ausgezeichnet wurde. Durch die Biogasanlage werden 60 % vom ursprünglichen Bedarf an Brennholz eingespart und so wird ein Zeichen gegen die fortschreitende Vernichtung großer Waldflächen im Land gesetzt. Zudem stellt die Anlage eine Lösung für die ehemals überlaufende Toilettengrube der Berufsschule dar und verbessert damit die hygienischen Bedingungen.

 

Mit Vinzenz die Barmherzigkeit Gottes feiern und leben

Am Sonntag haben wir das Fest unseres Ordensgründers Vinzenz von Paul gefeiert. Mögen auch wir uns von seinem brennenden Herzen anstecken lassen und der Barmherzigkeit mit unserem Leben Ausdruck verleihen – in den vielen kleinen und großen Gelegenheiten, die uns Gott anbietet.

 

 

Abschied nach 53 Jahren im Vinzenz von Paul Hospital

Sr. M. Matthesia wurde am 21. September 2020, an ihrem Namenstag, von Sr. Karin Maria, ihren Mitschwestern und Herrn Brobeil nach 53 Dienstjahren im Vinzenz von Paul Hospital verabschiedet. Sie wird nach Untermarchtal zurückkehren, um im Schwesternwohnheim „Guter Hirte“ ihren Ruhestand zu verbringen. An dem Ort, von dem sie vor 53 Jahren ausgesandt wurde, um das Wort von Vinzenz von Paul mit Leben zu füllen: „Das ist eure Sendung, Armen und Kranken menschgewordene Gottesgüte zu sein“. Im Namen aller dankte Herr Brobeil Sr. M. Matthesia sehr für ihr unermüdliches Wirken in über fünf Jahrzehnten und wünschte ihr alles Gute, vor allem Gesundheit und Gottes Segen.

 

Kürbiswettbewerb im Garten Eden

Die Kürbisse im Sinnesgarten wurden alle von Schwestern und Mitarbeitenden gehegt und gepflegt. Mit Erfolg, wie die Größe zeigt. Doch wie viel wiegt der schwerste Kürbis? Das ist die Frage! Jede*r ist von 20.9 bis 4.10 herzlich eingeladen, mitzuraten und einen Tipp abzugeben.
Zu gewinnen gibt‘s ein Mittagessen im Wohnpark Maria Hilf. Viel Glück!

 

 

Einkleidung in Tansania

Groß ist die Freude in Mbinga – es wurde Einkleidung und damit die Aufnahme von vier jungen Frauen ins Noviziat gefeiert. Kasiana empfing den Ordensnamen Sr. Krista, Ruthgera den Ordensnamen Sr. Karin, Faraja den Ordensnamen Sr. Doreen und Imelda empfing den Ordensnamen Sr. Lidya.
Wir wünschen den vier Novizinnen, dass sie in ihrer Sehnsucht, dem Ruf Gottes zu folgen, bestärkt werden und dass sie so immer mehr in unsere Gemeinschaft hineinwachsen.

 

Dürfen wir vorstellen? Sr. Sophia und Sr. Franziska!

Lisa Weixler und Anna-Maria Rehlinger wurden in das Noviziat aufgenommen. Am 24. Juli 2020 erhielten sie das Schwesternkleid und ihnen wurde ihr Schwesternnamen zugesagt: Sr. Sophia und Sr. Franziska. Wir freuen uns. Und wie! Gottes reichen Segen für euren weiteren Weg!

 

 

Tagespflege im Wohnpark Maria Hilf

Mit viel Liebe zum Detail für das Konzept und die Räumlichkeiten startet ab August ein neues Angebot im Wohnpark Maria Hilf. Dann bieten wir im ehemaligen Wohnbereich von Ordensschwestern eine Tagespflege an. „Wir bieten eine Betreuung an fünf Tagen in der Woche an, jeweils von 8 bis 16.30 Uhr. Es ist sowohl eine Halbtags- als auch eine Ganztagsbetreuung möglich“, erklärt die Leiterin Simone Simon. Mittagessen werde von der Klosterküche geliefert, doch es bestehe auch die Möglichkeit, selbst etwas in der neu eingerichteten Küche auf der Etage zu kochen. Genauso wie das Angebot rund ums Essen soll auch die Tagesgestaltung abhängig von den Gästen gemacht werden, einen strikten Plan für Aktivitäten gibt es nicht. „Die Gäste geben die Aktivitäten vor, wir haben die Möglichkeit im Spielzimmer etwas zu tun, wir können einen Filmabend im Wohnzimmer machen und jeder hat die Möglichkeit, alleine etwas hier zu tun“, so Simone Simon über das Konzept der Alltagsbegleitung. Bei Interesse stehen Ihnen die Verantwortlichen gerne telefonisch unter 07393 30 454 zur Verfügung.

 

Jahresbericht 2019 – Den Menschen im Blick

Mit dem Jahresbericht 2019 laden wir Sie herzlich ein, den vinzentinischen Auftrag in den Blick zu nehmen, den über 6.000 Mitarbeiter*innen mit uns Schwestern an zahlreichen Orten und in vielfältigen Aufgabenbereichen engagiert, leidenschaftlich und kreativ Tag für Tag leben und verwirklichen. Viel Freude beim Lesen und Entdecken!

 

Gebet der Vinzentinischen Familie für die Welt in Not

Das Leitungskomitee der Vinzentinischen Familie (FAMVIN) lädt ein, an einem gemeinsamen Gebet auf Facebook Live teilzunehmen, um Gott in Gemeinschaft für unsere Welt zu bitten, die vor ernsten Herausforderungen steht und unter globalen Problemen leidet.
Das Treffen findet am Sonntag, 12. Juli um 21 Uhr (MEZ) statt. Es wird auf dem OzanamTV Facebook Kanal übertragen. Wir laden Sie herzlich ein, teilzunehmen und mit uns zu beten. Weitere Informationen finden Sie hier. 

 

Mitmach-Aktion: Bevor ich sterbe, möchte ich…

…leben, lieben, lachen. Bevor ich sterbe, möchte ich…mit meinem Vater eine Bergtour machen. Bevor ich sterbe, möchte ich…in Würde alt werden.

Was zählt wirklich im Leben? Was ist uns wichtig und wie möchten wir die Zeit, die wir haben, ausfüllen? Oder auch: Was möchten wir wirklich tun, bevor wir sterben? Hierzu lädt die Mitmach-Aktion der Caritas Stiftung Stuttgart, vom Haus der Katholischen Kirche und des Katholischen Bildungswerks Stuttgart vom 29. Juni bis 17. Juli ein. Das Projekt findet draußen statt. Die Tafeln stehen von Montag bis Samstag täglich von 11 bis 18 Uhr vor der Königstraße 7. Ehrenamtliche und hauptamtliche Begleiterinnen und Begleiter werden an den Tafeln zum Gespräch zur Verfügung stehen. Damit das Projekt weiterlebt, können auch auf Postkarten eigene Gedanken zum Ausdruck gebracht werden, um sie an an Freunde und Bekannte zu schicken. Mitmachen lohnt sich – zur Schönheit des Lebens, der Realität des Sterbens und der Vielfalt der Menschlichkeit.

Initiiert wurde das Projekt „Before I die“ ursprünglich von der amerikanischen Künstlerin Candy Chang 2011 in New Orleans, nachdem sie einen engen Freund verloren hatte. Es versteht sich im Sinne eines modernen „Memento mori“ als ein globales Kunstprojekt, das dazu einlädt, die eigene Sterblichkeit zu reflektieren und über die Dinge zu nachzudenken, die uns am Wichtigsten sind.

Ein Leben für Gott – Warum Menschen ins Kloster gehen

Sie werden weniger, aber es gibt sie noch: Menschen, die Arbeit und Wohnung kündigen, auf Ehe und Kinder verzichten – und ins Kloster gehen. Was jahrhundertelang oftmals aus wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Druck geschah, ist inzwischen wohl eine ganz selbstständige Entscheidung. 77 Menschen sind 2019 in ein Kloster eingetreten. Warum entscheiden sich in der heutigen Zeit Menschen dafür in ein Kloster einzutreten und wie sieht das Leben dort dann aus? Dieser Frage gehen in der neuesten Ausgabe von „Alpha & Omega – Kirche im Gespräch“ Schwester Judith Schwarzkopf und Buchautorin Stephanie Mende auf den Grund.

 

Zum Weltflüchtlingstag: „Auch ich lerne von der Kultur der Geflüchteten“

Am 20.06.2020 ist Weltflüchtlingstag. Sr. Barbara engagiert sich in der Arbeit mit Geflüchteten und erzählt: „Mir geht es bei meiner Arbeit, die ich tue, eigentlich immer um Menschen, egal woher sie kommen, welchen Status sie haben, wer oder was sie sind.  Ich möchte diesen Menschen helfen, sich in Deutschland zurecht zu finden, ihnen Hilfestellung im Alltag zu geben, Lebenssinn und Freude zu vermitteln und ihnen eine gute und verlässliche Beziehung bzw. ein gutes Vertrauensverhältnis anbieten. Wichtig ist mir dabei immer: die Selbständigkeit zu fördern und ihnen etwas zuzutrauen, das sie sich selbst vielleicht nicht zutrauen würden, also ihnen nicht alles abnehmen. Ich versuche dabei, auch Kontakte zu anderen Menschen herzustellen, Vernetzung  anzubieten, in der eigenen Muttersprache und / oder auch mit den Menschen vor Ort (mit den Bürgern des Ortes, der Gemeinde und darüber hinaus).  Es freut mich dann immer, wenn es kleine Erfolgserlebnisse gibt (beim Sprache Lernen, eine Arbeit oder ein Praktikumsplatz Finden, in der Schule oder im Kindergarten). Die Kinder der Geflüchteten sind sehr schnell integriert. Meist lernen die Erwachsenen dann von den Kindern. Ich bin gerne in den Familien, da ich viel von der Kultur der Flüchtlinge lerne und sie somit auch versuche zu verstehen – auch ich werde dabei oft beschenkt.“

 

Jedes menschliche Leben ist wertvoll!

Angesichts der aktuellen Entwicklungen hat auch die Vinzentinische Familie Stellung zum Thema Rassismus genommen und eine eine Erklärung veröffentlicht. Dort heißt es: „Als vinzentinische Familie wollen und können wir nicht untätig bleiben angesichts der Diskriminierung, unter der heute Millionen von Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft, ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung, ihres Glaubens oder ihrer Kultur leiden.“ Denn jedes Leben ist wertvoll und jeder Mensch geliebt! Die vollständige Erklärung finden Sie hier.

 

Save the Date

DANKE, dass ihr auch in diesem besonderen Jahr den Jugendtag mit uns gefeiert habt und für die vielen schönen Momente der Erinnerung über E-Mail, Facebook und Instagram! Unsere Vorfreude auf den nächsten Jugendtag am 29./30. Mai 2021 steigt. Wir sind guter Dinge, dass der Jugendtag nächstes Jahr wieder so stattfindet, wie wir ihn kennen und lieben. Save the Date! Wir hoffen, dass du mit am Start bist und wir weiterhin in Verbindung bleiben. Ganz nach dem Motto „Seid mutig und stark – steht fest im Glauben“, wünschen wir euch alles Gute mit Gottes Schutz und Segen.

 

„Seid mutig und stark – steht fest im Glauben“

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Du erinnerst dich sicher an die Geschichte von Bartimäus. Er hatte allerhand Hindernisse zu überwinden, um sein Ziel, zu Jesus zu kommen, zu erreichen. Auch im eigenen Alltag gibt es immer wieder verschiedene innere und äußere Hindernisse zu überwinden. Dazu drei Beispiele.

Situationsbeispiel 1

Anna ist seit ihrer Erstkommunion Ministrantin. Es macht ihr viel Spaß, auch wenn viele, die mit ihr begonnen haben, inzwischen nicht mehr dabei sind. Sie können nicht verstehen, was Anna noch am Ministrantendienst findet. Anna ist sich unsicher, ob sie weitermachen soll.

Situationsbeispiel 2

Luca hat sich zur Sternwallfahrt mit seiner Firmgruppe angemeldet. Die Einladung dazu fand er super interessant und hat sie deshalb seinen Kumpels gezeigt. Diese belächelten ihn nur und fragten ihn, wie er denn auf diese Idee komme. Eine Wallfahrt ist schließlich nur was für fromme Senioren.

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Situationsbeispiel 3

Zu ihrer Überraschung wird Mona gefragt, ob sie sich für die Wahl des Kirchengemeinderates aufstellen lassen würde. Sie freut sich darüber und könnte sich auch gut vorstellen, in diesem Gremium mitzuarbeiten. Doch wie wird ihr Umfeld reagieren?

  • Kennst du auch solche Situationen?
  • Wie ging es dir dabei?
  • Wie hast du dich in solch einer Situation entschieden?
  • Von was oder wem hast du dich dabei leiten lassen?

Es ist nicht immer einfach den Glauben zu leben und zu ihm zu stehen. Das hat sicher jeder von uns schon einmal erlebt. In Psalm 18 hat der Beter in schwierigen Zeiten Ermutigung und Stärkung von Gott erfahren hat.

Höre hier das Lied Psalm 18 „Mit dir überspring ich Mauern“ an

Abendgebet zum 40. Jugendtag

Am 06. Juni feiern wir ab 19:30 Uhr das Abendgebet zum 40. Jugendtag. Wir freuen uns, wenn du virtuell in der Vinzenzkirche mit dabei bist und wir gemeinsam singen und beten.

 

 

„Glauben“

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„…steht fest im Glauben“, so heißt der zweite Teil des diesjährigen Themas. Doch, was heißt „Glaube“ eigentlich für mich persönlich?

Das Glaubensbekenntnis, das wir jeden Sonn- und Festtag in der Kirche miteinander beten, fasst zusammen, was für Christen über Jahrhunderte hinweg der Glaube ausmacht. Es ist eine Kurzformel des Glaubens, das ein gemeinsames Bekenntnis aller Gläubigen ermöglicht.

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Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde,
und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige katholische Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.

Schau dir das Glaubensbekenntnis in Ruhe an. Sprich es mehrmals laut vor dich hin. Du kannst dich dabei auch im Raum bewegen.

  • Was spricht dich an?
  • Welche Sätze gefallen dir?
  • Welche Sätze verstehst du nicht?
  • Mit welchen Aussagen tust du dir schwer?
  • Wo entdeckst du deinen Glauben?

Du kannst Worte oder Sätze markieren, die dir wichtig sind. Wenn du möchtest, kannst du auch einen Vers aussuchen, ihn auf einen Zettel schreiben und in deine Hosentasche stecken, so dass dieser „mit dir geht“.

Stimme hier im Lied „Ich glaube an den Vater“ mit in das Glaubensbekenntnis aller Christen ein.

„Feststehen“

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Lies folgende Bibelstelle

Mk 10,46-52

Jesus und seine Jünger kamen nach Jericho. Als er mit ihnen und einer großen Menschenmenge Jericho wieder verließ, saß am Weg ein blinder Bettler, Bartimäus, der Sohn des Timäus. Sobald er hörte, dass es Jesus von Nazaret war, rief er laut: Sohn Davids, Jesus, hab Erbarmen mit mir! Viele befahlen ihm zu schweigen. Er aber schrie noch viel lauter: Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir! Jesus blieb stehen und sagte: Ruft ihn her! Sie riefen den Blinden und sagten zu ihm: Hab nur Mut, steh auf, er ruft dich. Da warf er seinen Mantel weg, sprang auf und lief auf Jesus zu. Und Jesus fragte ihn: Was willst du, dass ich dir tue? Der Blinde antwortete: Rabbuni, ich möchte sehen können. Da sagte Jesus zu ihm: Geh! Dein Glaube hat dich gerettet. Im gleichen Augenblick konnte er sehen und er folgte Jesus auf seinem Weg nach. aus: Einheitsübersetzung 2016

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Buchstabiere den Namen „Bartimäus“ durch. Schreibe zu jedem Buchstaben ein Wort, welches dir zu ihm und der Bibelstelle in den Sinn kommt.

B:

A:

R:

T:

I:

M:

Ä:

U:

S:

Bartimäus brauchte ganz schön viel Mut und Standhaftigkeit, um gegen die Menschenmenge anzukommen, die ihn zurückhalten wollte. Doch er hat sich nicht davon abbringen lassen nach Jesus zu rufen. Sein Glaube an Jesus war stärker. Er stellt sich gegen den Strom und traut sich mit allem, was ihn ausmacht, zu Jesus zu kommen.

Höre hier das Lied „Steh auf, bewege dich“

„Stark sein“

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Geschichte: „Wer bist du?“
Es war einmal eine Frau, die schwer erkrankt war und im Koma lag. Die Zeit verstrich, ohne dass sie wieder zu sich kam. Auf einmal erschien es ihr so, als sei sie nun tot, als befände sie sich im Himmel und stände nun vor einem Richterstuhl. „Wer bist du?“, fragte eine Stimme. „Ich bin die Frau des Bürgermeisters“, antwortete die Frau. „Ich habe nicht gefragt, wessen Ehefrau du bist, sondern, wer du bist.“ „Ich bin Mutter von vier Kindern“, entgegnete die Frau. „Ich habe dich nicht gefragt, wessen Mutter du bist, sondern wer du bist.“ „Ich bin Lehrerin“, gab die Frau zur Antwort und ihre Stimme schwankte etwas. „Ich habe auch nicht nach deinem Beruf gefragt, sondern wer du bist.“ „Ich bin Christin“, sagte die Frau nun schon ziemlich ratlos. „Ich habe dich nicht nach deiner Religion gefragt, sondern wer du bist.“ Und so ging es immer weiter. Alles, was die Frau erwiderte, schien keine befriedigende Antwort auf die Frage „Wer bist du?“ zu sein. Die Frau war aber keineswegs tot, sondern erwachte wenig später aus dem Koma. Zum Erstaunen aller wurde sie wieder gesund. Sie beschloss nun, der Frage „Wer bist du?“ auf den Grund zu gehen und auf die Suche zu gehen, herauszufinden, wer sie wirklich war.
nach Anthony del Mello

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„Wer bin ich wirklich?“
Diese Frage zu beantworten, ist oft gar nicht so einfach. Vieles beeinflusst mich darin. Und doch ist es gut, sich damit zu beschäftigen.

  • Was macht mich wirklich aus?
  • Was und wer beeinflussen mich darin?

Wenn du möchtest, kannst du dir deine Gedanken dazu notieren.

Gebet
Gott du kennst und liebst mich so, wie ich wirklich bin. Vor dir brauche ich mich nicht zu verstellen. Ich kann vor dir sein, wie ich bin. Dies darf ich mir in folgendem Lied „Wo ich auch stehe“ aus Psalm 139 zusagen lassen!

„Mutig sein“

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„Mutig soll ich sein…“ meint Paulus. Mutig! Tausend Bilder von meine*n Held*innen und meinen Herausforderungen
kommen mir in den Sinn…

Falls dir eine Anregung zum Thema gut tut, schaue hier das folgende Video „Knietzsche und der Mut“ an.

Was denkst du über „Mut“ und „mutig sein“?

Notiere dir deine Gedanken:

  • Mut ist für mich…
  • Mutig sein bedeutet für mich…
  • Wozu brauche ich Mut?
  • Gibt es Situationen, in denen ich besonders mutig war?

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Höre hier das Lied „Mut“ von Alexa Feser 

Gebet
Herr, immer wieder gibt es Situationen in meinem Leben,
in denen ich mich mutlos fühle. Doch Du bist bei mir.
Hilf mir, Dich zu entdecken und Dir näher zu kommen, Schritt für Schritt.
Gib mir Kraft und Mut für meinen Weg.
Schenke mir Zuversicht und Freude trotz mancher Anstrengungen
und begleite mich mit Deinem Segen.
Amen.

 

„Seid mutig und stark, steht fest im Glauben“…

…kommt aus dem 1. Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth. Nie schlecht bei so einem Wort, das aus dem Zusammenhang gerissen wurde, was über das Drumherum zu wissen. Korinth war eine pulsierende Handelsstadt, griechisch geprägt, mit viel Lebensfreude und Freiheit. Party war angesagt. Also, eher Berlin als Untermarchtal…

Doch genau dort hatte Paulus eine Gemeinde gegründet, in der die Christen anfangs gut miteinander lebten. Doch dann wurde es zunehmend stressiger. Es stellten sich immer mehr große Schwierigkeiten im Zusammenleben ein. Paulus machte sich gewaltige Sorgen um diese Gemeinde. Deshalb schrieb er diesen Brief. An dessen Ende hat er das Wichtigste noch einmal zusammengefasst: „Seid wachsam, steht fest im Glauben, seid mutig, seid stark. Alles was ihr tut, geschehe in Liebe.“ So ist unser Jugendtagsthema eingebettet zwischen „seid wachsam“ – lasst euch nicht vom Bösen verführen; prüft, ob es das Gute ist, bevor ihr euch entscheidet – und „alles was ihr tut, geschehe in Liebe“ – euer Tun und Handeln soll aus Liebe sein.

Passt doch irgendwie schon auch in unsere Zeit… Denn Entscheiden und Unterscheiden ist eine Wahnsinns-Herausforderung! Nicht nur im Zeitalter von Fake-News und Marketing. Prüfen, ob es das Gute ist und was überhaupt das Gute ist.

Puh, krasse Fragen, die die Menschen in Korinth schon beschäftigt haben. Okay, Paulus, vielleicht hast Du ja auch an mich geschrieben…

 

Sei mit uns am Start!

Im November vergangenen Jahres haben wir das Thema des Jugendtags gewählt und uns für das Wort: „Seid mutig und stark, steht fest im Glauben“ entschieden. Zu einem Zeitpunkt, als noch nicht klar war, was so alles auf uns zukommt. Niemand konnte ahnen, wie so ein winziges Ding – wie ein Virus unser Leben verändern wird. Und nun stecken wir mitten drin. In einer Pandemie… in einer Situation, die wir so noch nie erlebt haben und uns auch vermutlich nicht geträumt haben. Doch wie immer gilt auch hier: Gottes Wort hat uns was zu sagen – unabhängig von Zeit, gesellschaftlicher Entwicklung, geschichtlicher Herausforderungen…

Deshalb laden wir Dich ein, in diesem Jahr den Weg nach Untermarchtal zum „Fest des Glaubens“, dem Jugendtag virtuell zu gehen. Gemeinsam wollen wir in den nächsten Tagen Erinnerungen, Fotos, Erfahrungen und noch viel mehr teilen, vor allem aber wollen wir uns mit Impulsen vom Thema ansprechen lassen…

Hast Du Lust?
Dann sei mit uns am Start auf
www.untermarchtal.de, bei Insta oder Facebook

„Seid mutig und stark, steht fest im Glauben“ (1. Brief des Apostels Paulus an die Korinther Kapitel 16 Vers 13)

 

Pfingstmusik aus der Vinzenzkirche

Wir wünschen Ihnen ein frohes Pfingstfest und viel Freude beim Hören dieser Pfingstmusik mit Einblicken in die Vinzenzkirche!
Möge der Heilige Geist Sie mit seinen Gaben durchwehen und begeistern.

 

 

 

Öffentliche Gottesdienste ab 09. Mai 2020

Schon bald können wir uns wieder auf gemeinsame Gottesdienste- und Gebetszeiten freuen. Diese finden ab dem 09. Mai 2020 unter besonderen Regelungen statt. Für die Teilnahme an den Gottesdiensten müssen wir um Anmeldung bitten. Diese ist unter der Telefonnummer 07393/30-54333 jeweils mittwochs und freitags von 10 – 11 Uhr; 15 – 16 Uhr und 20 – 21 Uhr möglich. Bitte beachten Sie dazu folgende Hinweise und Anmeldeinformationen für den Gottesdienstbesuch.

 

Back to School

Auch in St. Josef, der Schule für Hörgeschädigte finden sich die Schüler*innen wieder ein. Aber was, wenn im Unterricht Masken keine Option sind? Dann setzt sich die Schulleitung für die Beschaffung von Face Shields ein, die das Ablesen vom Mund ermöglichen. Denn „einfach dazugeHÖREN“ war nicht nur das Jubiläumsmotto der Schule, sondern ist Ansporn für jeden Tag!

 

 

Neuigkeiten aus der Missionsprokura

Im aktuellen Newsletter der Missionsprokura berichten wir über die Situation der Schwestern in Tansania und Äthiopien im Angesicht der Corona-Pandemie. Zudem teilen wir ein paar hoffnungsvolle Neuigkeiten aus den Projekten. Sie können den Newsletter hier (auf der rechten Seite) abonnieren und so immer informiert bleiben.

 

 

Immer auf dem Weg…

…In diesem Fall sind unsere Schwestern aus dem Konvent St. Anna in Schwäbisch Gmünd auf dem Weg, um vorübergehend zu den Mitschwestern in die Schule für Hörgeschädigte St. Josef zu ziehen. So kann im Seniorenzentrum St. Anna eine Station für Menschen eingerichtet werden, die nach einer überstandenen Corona-Infektion noch pflegerische Versorgung brauchen.

 

 

Helden des Alltags

Ein Lächeln ist trotz der Masken zu erkennen: Danke für diese tolle Überraschung aus dem Marienhospital Stuttgart! Die Schwestern im Wohnpark Maria Hilf und die Mitarbeitenden im Pflegeheim freuen sich riesig über die Stärkung. Ihr alle seid unsere #HeldenDesAlltags!

 

 

Eine Hoffnungsträgerin im Marienhospital

Der Mangel an Schutzkleidung und die Sorge um Medikamentenknappheit sind große Themen in diesen Tagen. Da hat Sr. Karin Johanna als Leitende Apothekerin im Marienhospital alle Hände voll zu tun, wie dieser Bericht von Regio TV zeigt.

Als „Pharmacien des pauvres“, als Apothekerin für die Armen, wie unser Ordensgründer Vinzenz von Paul sagte, ist sie nicht nur in Zeiten von Corona unterwegs und lebt ihre persönliche Sendung für Gott und die Menschen.

 

Tradition und Veränderung. Treue und Offensein…

…davon zeugt unser Ordensarchiv, das im letzten Jahr umgebaut wurde und heute neu eingeräumt wird. Dokumente und Akten vollgepackt mit Geschichten und Erlebnissen vergangener Schwesterngenerationen. Schwestern, die immer auf dem Weg waren, niemals am Ziel. Immer unterwegs, um Armen und Kranken so gut sie konnten „menschgewordene Gottesgüte zu sein“, wie Vinzenz von Paul unsere Sendung zusammenfasst.

 

Ostern ganz anders erlebt

Im Gebet der Vesper haben die Vinzentinerinnen des Tübinger Konvents wie jedes Jahr am Karsamstag die Gelübdeerneuerung gefeiert. Sr. Luise erzählt, wie sie Ostern ganz anders erlebt hat: „Gerade in diesen Zeiten ganz bewusst Ja sagen zu dem Weg, den Gott mit uns gehen will, ist ein wirklich besonderes Erlebnis. Aber nicht nur das. Auch die vergangenen Tage insgesamt waren anders als sonst. Schlichter, leiser, mehr Konzentration auf das Wesentliche. Ich fand es wohltuend, einmal nur auf das zu schauen, was den Kern dieser Tage ausmacht. Ich habe den Eindruck, so bewusst wie in diesem Jahr habe ich die Kartage schon lange nicht mehr erlebt. Und so konnte ich auch ganz bewusst in den Ostermorgen gehen.“
Wir wünschen allen ein frohes und gesegnetes Osterfest!

 

Das Bildungsforum als mögliches Ausweichquartier für Pflegebedürftige

Offen sein für die Not der jeweiligen Zeit – das ist der Auftrag der Schwestern und der rote Faden, der die Geschichte der Gemeinschaft von Beginn an durchzieht. Damals zu Zeiten ihrer Ordensgründer war es die Pest, heute heißt es, offen sein für die Nöte, die die Coronakrise mit sich bringt. In diesem Sinne haben die Schwestern die Entscheidung, das Bildungsforum als mögliches Ausweichquartier für Pflegebedürftige bereitzustellen, bewusst getroffen. Um den Menschen helfen zu können, wären sie bereit, die damit verbundenen räumlichen Einschränkungen bewusst in Kauf zu nehmen. Damit wollen die Schwestern auch heute in Zeiten von Corona ihr Möglichstes tun, um die Not in der Gesellschaft zu lindern.

 

Hoffnungsträgerinnen in Zeiten von Corona

Sr. Rosalie, eine Hoffnungsträgerin in Zeiten von Corona, erzählt Bewegendes aus ihrem Dienst im Hospiz in diesen Zeiten: „Ein kleines Wunder ist geschehen. Heute haben wir ausreichend Schutzkleidung und Schutzmasken erhalten. So dürfen wir morgen gleich wieder aufnehmen und in den nächsten Tagen unser Hospiz wieder belegen. In den letzten Tagen kamen so viele Anfragen von den Palliativstationen, die für Coronapatienten freie Plätze schaffen müssen. Die Not in den Krankenhäusern und zuhause ist so groß und wir sind so froh, dass wir vorerst ein klein wenig Entlastung schaffen können. Für uns ist der Dienst gerade weiß Gott nicht einfach. Jede/r, der aufgenommen wird, wird 14 Tage voll isoliert und zugleich wird ein Abstrich gemacht. Letzte Woche habe ich einen 5-jährigen Buben nicht zum Vater lassen dürfen, da ja ganz besonders Kinder nicht ins Hospiz dürfen. Ich erfahre, dass die nächsten Angehörigen nicht zur Beerdigung der Mutter können, da es mehr als 10 Personen sind.

Aber so groß die Not auch ist, spüre ich, Gott ist gegenwärtig! Rosalie Rendu sagte einmal: Eine barmherzige Schwester ist ein Stein am Wegrand, auf dem alle Müden ihre Last ablegen dürfen. Ja, das ist gerade meine Aufgabe, Da-sein, mittragen, mitleiden, mitbeten. Noch nie habe ich so sehr gespürt, dass die Menschen uns Schwestern als Hoffnungsträgerinnen brauchen! Bei allem, was es an Kraft kostet, erfahre ich eine tiefe Freude in meinem Dienst und mit dieser Freude möchte ich den Menschen begegnen und Ostern entgegengehen.“

 

Coronazeit – Zeit der Kreativität

Auch wenn die Coronazeit global alle sehr herausfordert, so versuchen wir trotzdem das Beste aus dieser Zeit zu machen. Sr. Kaja näht kreativ mit den Schülerinnen der Haushaltsschule St. Monica in Tansania Mundschutze und setzt sich gemeinsam mit ihnen für das Leben ein. Trotz aller Umstände und Widrigkeiten.

 

 

Gemeinsam die Stimme zum Himmel erheben

Am 25. März – dem Festtag der Verkündigung des Herrn rief der Papst alle Christen zum Sturmgebet gegen das Corona-Virus auf: „Wir wollen auf die Pandemie des Virus mit der Universalität des Gebets, des Mitgefühls und der Zärtlichkeit antworten! Lasst uns vereint bleiben. Lassen wir die einsamsten Menschen und diejenigen, die besonders hart geprüft werden, unsere Nähe spüren!“ Auch unsere Schwestern hielten um 12 Uhr einen Moment lang inne und beteten gemeinsam das Vaterunser.

 

Kreative Ideen in Zeiten des Besucherverbots in Maria Hilf

Das Besucherverbot stimmt die Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegeheims Maria Hilf traurig. Um trotzdem mit ihren Angehörigen in Kontakt bleiben zu können, helfen die Pflegekräfte ihnen beim Basteln und Schreiben von Karten und Briefen. Fr. Simon, die Heimleitung, sagt: „Dieser Kontakt zur Außenwelt gibt den Bewohnerinnen und Bewohnern das Gefühl gibt, dass sie nicht vergessen sind, dass jemand an sie denkt.“ Die Bewohnerinnen und Bewohner freuen sich riesig über Post – egal ob von den Angehörigen oder von Fremden. Falls auch Sie ein paar Worte der Aufmunterung an sie richten möchten, freuen wir uns über eine E-Mail an Simon(at)untermarchtal.de oder einen Brief an Wohnpark Maria Hilf, Frau Simone Simon, Freiherr-von-Speth-Str. 9, 89617 Untermarchtal. Vielen Dank!

 

Video-Impuls zum 4. Fastensonntag

Der wohlwollende, heilsame Blick Gottes, von dem Sr. Nicola Maria in ihrem Fastenimpuls spricht, gilt uns allen. Einen gesegneten 4. Fastensonntag Ihnen, möge Gott Sie behüten! Hier geht’s zum Impuls.

 

 

Schweren Herzens…

Stündlich, fast minütlich erreichen uns neue traurige Nachrichten aus vielen verschiedenen Ländern. Auch die Straßburger Schwester, die in den letzten Jahren immer beim Jugendtag waren, berichteten uns unter Tränen von der verheerenden Lage im Elsass. Jetzt sind sie in Quarantäne, dürfen nicht mehr ihre Zimmer verlassen, nicht mehr miteinander beten. Ihre Kapelle wurde geräumt, um dort die Särge der Toten aus dem Krankenhaus aufzubahren. Und auch bei uns hier in Deutschland ist in diesen Tagen Ausnahmezustand. Bis zuletzt hatten wir gehofft und gebetet, dass der Jugendtag stattfinden kann. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schwer es uns fällt und wie traurig es uns macht, euch mitteilen zu müssen, dass wir den Jugendtag in diesem Jahr nicht gemeinsam in Untermarchtal feiern können. Doch erfüllt von Hoffnung und inspiriert von all den Menschen in der Bibel, die aus Krisen heraus Großartiges bewegt haben, wollen wir hier nicht stehen bleiben. So suchen wir derzeit nach Ideen, wie wir uns trotz allem zum 40-jährigen Jubiläum des Jugendtags mit euch verbinden können. Seid gespannt und lasst uns hoffnungsvoll vorausschauen!

 

Predigt und Impuls zum Josefstag

„Josef, Hüter des Lebens.“ – War es Fügung, dass Sr. Marzella dieses Motto erfunden hat? Einen Hüter des Lebens brauchen wir in diesen Tagen sicher ganz besonders.
Wir hätten diesen Josefstag gerne mit Ihnen gemeinsam gefeiert. Um Sie dennoch teilhaben zu lassen, stellen wir Ihnen die Predigt sowie den Impuls zur Verfügung. Spiritual Hermann betont, dass es unsere Aufgabe sei, im Grunde alle Menschen unserer Erde in unser vertrauendes Gebet mit hineinzunehmen. Das möchten wir tun. Dazu nehmen wir gerne Ihre persönlichen Sorgen und Nöte, die Sie uns über prayer(at)untermarchtal.de zukommen lassen können, mit ins Gebet.

 

Einfach danke!

Danke an alle Pflegekräfte und Ärzte*innen – fürs Dableiben, wenn Homeoffice keine Option ist. Fürs Hoffnungverbreiten, wenn sich Angst breit macht. Fürs Durchhalten, wenn der Besucherstopp auf Unverständnis stößt.
Und bitte verzeihen Sie. Verzeihen Sie, dass das, was eigentlich viel öfter gesagt werden müsste, viel zu selten ausgedrückt wird. Dann können Sie trotzdem gewiss sein: Wir beten für Sie und Ihren Dienst! Und tragen gerne Ihre persönlichen Anliegen mit: prayer(at)untermarchtal.de

 

#gebetfürdich

Sie sind nicht allein! Auch nicht, wenn in dieser herausfordernden Zeit Gottesdienste abgesagt werden, Veranstaltungen nicht stattfinden, und es sich zuweilen so anfühlen mag. Sie sind nicht allein in Ihrer Angst und Ihrer Unsicherheit. Gott ist bei Ihnen, bei mir, bei uns. Lassen Sie uns verbunden sein im Gebet – untereinander und mit Gott. Wir Schwestern möchten für Sie, Ihre Sorgen und Nöte beten! Sie dürfen uns gerne Ihre persönlichen Gebetsanliegen an prayer(at)untermarchtal.de schicken und wir werden sie vor Gott tragen. Er möge Sie behüten.

 

„Wenn es Gottes Ruf ist, dann ist es dein Weg“

Von Gott getragen – in allen Höhen und Tiefen des Lebens. Diese Erfahrung hat Sr. Barbara geprägt und sie in unsere Gemeinschaft geführt. Ihre ganze Berufungsgeschichte können Sie im neuen Buch „Um Gottes willen“ nachlesen, das im adeo Verlag erschienen ist. Danke, Sr. Barbara, für die offenen und mutmachenden Worte!

 

 

Sr. Nicola Marias Wunsch zum Weltfrauentag

Im Interview mit der Katholischen Kirche in Stuttgart (hier) berichtet Sr. Nicola Maria anlässlich des Weltfrauentags am 08.03.2020 über ihre ersten Erfahrungen auf dem Synodalen Weg. Darüber was sie an der Kirche schätzt, was weh tut und auf welche Veränderungen sie hofft. Zum Weltfrauentag wünscht sie sich vor allem eines: einen neuen Zugang zu den Sakramenten, von denen im Moment viel zu viele Menschen ausgeschlossen seien.

 

„Sie ist ein Engel für uns!“

Sr. Gabriele Maria ist als Ergotherapeutin im Marienhospital in Stuttgart tätig. Was die Arbeit im Marienhospital für sie ausmacht ist, „dass hier noch viele Mitarbeiter so sind wie ich“, sagt sie. „Die auch den Menschen in den Mittelpunkt stellen und versuchen, im Umgang mit den Patienten spüren zu lassen, dass sie den Menschen ernst nehmen. Wenn man das als Berufung sieht, dass ich das gern machen, dann, denke ich, ist das Meiste gesagt!“ SWR Landesschau Mobil-Reporterin Sonja Faber-Schrecklein hat Sr. Gabriele Maria einen Vormittag lang im Marienhospital begleitet. Hier können Sie das Video ansehen.

 

Fasnet im Kloster

Noch einmal lachen und feiern die Narren heute – allem Leid und aller Ohnmacht zum Trotz. Und das ist gut so! Sich nicht unterkriegen lassen, immer wieder neu hoffen, neu aufstehen, sich neu am Leben freuen. Deshalb sind die Fasnetstage für uns Schwestern auch immer intensive Tage der stillen Anbetung. Wir Schwestern bringen die Sorgen und Nöte der Menschen vor Gott und beten stellvertretend für sie. Auch und besonders in dieser 5. Jahreszeit!

 

Advent – eine Zeit, die uns daran erinnert, dass wir ganz auf Gott vertrauen dürfen

Dieses Vertrauen auf die Vorsehung Gottes wurde zu einem der Eckpfeiler vinzentinischer Spiritualität. Wie Schwester M. Karin sie in ihrem Leben erfahren hat, erzählt sie uns: „Gottes Dinge geschehen von selbst. Die wahre Weisheit besteht darin, der Vorsehung Schritt auf Schritt zu folgen“. Dieses Wort des hl. Vinzenz drückt aus, was ich unter Vorsehung verstehe: In den Ereignissen meines Lebens, unserer Gemeinschaft Gott am Werk zu sehen. Als ich mich auf die Suche machte, ein Kloster kennenzulernen, weil ich keine Schwestern und keine Gemeinschaft kannte, aber in mir über Jahre hinweg immer wieder der Gedanke da war „Schwester wäre doch was für dich“, ging ich zum Pfarrer und habe ihn gebeten, für mich ein Kloster anzuschreiben, das ich mir mal anschauen könnte. Er fragte mich: Soll ich nach Untermarchtal schreiben oder an ein anderes Kloster? Ich habe mich gegen das andere genannte Kloster gewehrt, obwohl ich – wie gesagt – keines von beiden kannte. Als ich dann mit meinen Eltern Untermarchtal und die Schwestern besucht habe, war ich fasziniert von dem, was ich hier erlebte. Das Büchlein über Vinzenz von Paul, das mir eine Schwester schenkte, habe ich zu Hause gelesen und gewusst: Wenn ich Schwester werde, dann in Untermarchtal. Erst viele Jahre später habe ich verstanden, dass hier Gott seine Finger im Spiel hatte; sonst wäre ich nicht nach Untermarchtal gekommen. Solche Ereignisse gibt es einige in meinem Leben und in unserer Gemeinschaft, bei denen ich (bzw. wir) erst nach längerer Zeit begreifen konnte, dass Gott mich so geführt hat.

Nikolaus und Knecht Ruprecht zu Besuch in Maria Hilf

Wie sich Menschen aneinander freuen können, das hat man heute im Pflegeheim Maria Hilf gespürt. Der Untermarchtaler Bürgermeister Bernhard Ritzler hat als Nikolaus gemeinsam mit Spiritual Udo Hermann als Knecht Ruprecht die Schwestern und Bewohner/innen im Pflegeheim Maria Hilf besucht. Sie haben sich so gefreut: Sie waren sichtlich gerührt, manche hatten gar Tränen in den Augen. Und auch der Nikolaus und sein Knecht Ruprecht haben den Nachmittag sehr genossen. Wie schön, wenn Menschen sich so gegenseitig bereichern!

 

Wenn Schüler aneinander und miteinander wachsen können

In der Gmünder Tagespost erschien anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember 2019 dieser Artikel, in dem über Beispiele gelungener Inklusion in Schwäbisch Gmünd berichtet wird. Beispielsweise spielen und lernen hörende und hörgeschädigte Kinder der Kindergärten St. Josef und St. Paul (Kinder- und Familienzentrum Vinzenz von Paul) seit 2016 im Rahmen der umgekehrten Inklusion von- und miteinander. Zudem ist im Rahmen der umgekehrten Inklusion die Aufnahme hörender Schülerinnen und Schüler in allen Abteilungen der Schule für Hörgeschädigte  St. Josef möglich. So können die Schülerinnen und Schüler aneinander und miteinander wachsen.

 

„Die Hände bei der Arbeit und das Herz bei Gott“ – Gedenktag der heiligen Katharina Labouré

Die wundertätige Medaille – viele Menschen tragen sie. Auch wir Schwestern haben sie täglich bei uns. Heute feiern wir den Gedenktag der heiligen Katharina Labouré, der Maria erschienen ist: „Lass nach diesem Muster eine Medaille prägen. Alle, die sie mit Vertrauen tragen, werden den besonderen Schutz der Muttergottes erfahren.“ Die Vinzentinerin wahrte über ihre Erscheinung in der Öffentlichkeit Stillschweigen und führte ein äußert einfaches Leben. Heute an diesem besonderen Tag feiert unsere Schwester Katrin Namenstag. Für sie hat die heilige Katharina Labouré eine ganz besondere Bedeutung: „Sie ist meine Namenspatronin. Somit ist ihr Leben und Wirken eine Richtschnur, ein Vorbild für mein Leben. Ihre Einstellung ist für mich täglich Ansporn und Zuspruch zugleich: „Die Hände bei der Arbeit und das Herz bei Gott“. Es ist für mich eine Ehre, diese Mitschwester mit ihrem einfachen, bodenständigen Leben und ihrer Mission für die Welt als Wegbegleiterin zu haben.“

 

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Für den Sonntagsgottesdienst bitten wir Sie um Anmeldung Freitag zwischen 10 und 11 Uhr, 15 und 16 Uhr und zwischen 20 und 21 Uhr unter 07393 30-54333. Wir notieren Ihren Namen mit Telefonnummer und vernichten diese Daten 3 Wochen nach dem Gottesdienst. Danke für Ihr Verständnis.

Montag, 23.11.2020
6.30 Uhr Laudes
19.00 Uhr Eucharistiefeier

Dienstag, 24.11.2020 -
Andreas Dung-Lac und Gefährten
6.05 Uhr Laudes
6.30 Uhr Eucharistiefeier
8.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 16.45 Uhr Anbetung/Unterkirche
19.00 Uhr Vesper

Mittwoch, 25.11.2020 -
Sel. Gute Beth von Reute
6.05 Uhr Laudes
6.30 Uhr Eucharistiefeier
17.30 Uhr Vesper

Donnerstag, 26.11.2020
19.00 Uhr Eucharistiefeier

Freitag, 27.11.2020 -
Unbefleckte Jungfrau Maria v. d. Wundertätigen Medaille
6.05 Uhr Laudes
6.30 Uhr Eucharistiefeier
8.00 - 12.00 Uhr und 13.00 - 16.45 Uhr Anbetung/Unterkirche
19.00 Uhr Vesper

Samstag, 28.11.2020 -
Katharina Labouré
7.00 Uhr Eucharistiefeier mit Laudes
14.00 Uhr Beichtgelegenheit
19.00 Uhr Vesper

1. Advent, 29.11.2020
10.15 Uhr Eucharistie (Anmeldung)
19.00 Uhr Vesper

 

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