Aktuelles

Das Bildungsforum als mögliches Ausweichquartier für Pflegebedürftige

Offen sein für die Not der jeweiligen Zeit – das ist der Auftrag der Schwestern und der rote Faden, der die Geschichte der Gemeinschaft von Beginn an durchzieht. Damals zu Zeiten ihrer Ordensgründer war es die Pest, heute heißt es, offen sein für die Nöte, die die Coronakrise mit sich bringt. In diesem Sinne haben die Schwestern die Entscheidung, das Bildungsforum als mögliches Ausweichquartier für Pflegebedürftige bereitzustellen, bewusst getroffen. Um den Menschen helfen zu können, wären sie bereit, die damit verbundenen räumlichen Einschränkungen bewusst in Kauf zu nehmen. Damit wollen die Schwestern auch heute in Zeiten von Corona ihr Möglichstes tun, um die Not in der Gesellschaft zu lindern.

 

Hoffnungsträgerinnen in Zeiten von Corona

Sr. Rosalie, eine Hoffnungsträgerin in Zeiten von Corona, erzählt Bewegendes aus ihrem Dienst im Hospiz in diesen Zeiten: „Ein kleines Wunder ist geschehen. Heute haben wir ausreichend Schutzkleidung und Schutzmasken erhalten. So dürfen wir morgen gleich wieder aufnehmen und in den nächsten Tagen unser Hospiz wieder belegen. In den letzten Tagen kamen so viele Anfragen von den Palliativstationen, die für Coronapatienten freie Plätze schaffen müssen. Die Not in den Krankenhäusern und zuhause ist so groß und wir sind so froh, dass wir vorerst ein klein wenig Entlastung schaffen können. Für uns ist der Dienst gerade weiß Gott nicht einfach. Jede/r, der aufgenommen wird, wird 14 Tage voll isoliert und zugleich wird ein Abstrich gemacht. Letzte Woche habe ich einen 5-jährigen Buben nicht zum Vater lassen dürfen, da ja ganz besonders Kinder nicht ins Hospiz dürfen. Ich erfahre, dass die nächsten Angehörigen nicht zur Beerdigung der Mutter können, da es mehr als 10 Personen sind.

Aber so groß die Not auch ist, spüre ich, Gott ist gegenwärtig! Rosalie Rendu sagte einmal: Eine barmherzige Schwester ist ein Stein am Wegrand, auf dem alle Müden ihre Last ablegen dürfen. Ja, das ist gerade meine Aufgabe, Da-sein, mittragen, mitleiden, mitbeten. Noch nie habe ich so sehr gespürt, dass die Menschen uns Schwestern als Hoffnungsträgerinnen brauchen! Bei allem, was es an Kraft kostet, erfahre ich eine tiefe Freude in meinem Dienst und mit dieser Freude möchte ich den Menschen begegnen und Ostern entgegengehen.“

Coronazeit – Zeit der Kreativität

Auch wenn die Coronazeit global alle sehr herausfordert, so versuchen wir trotzdem das Beste aus dieser Zeit zu machen. Sr. Kaja näht kreativ mit den Schülerinnen der Haushaltsschule St. Monica in Tansania Mundschutze und setzt sich gemeinsam mit ihnen für das Leben ein. Trotz aller Umstände und Widrigkeiten.

 

Wir sind für Sie da!

In diesen schwierigen Zeiten, in denen das Coronavirus das Leben der Menschen einschneidend verändert und Unsicherheit und Ängste zunehmen, wollen wir Schwestern in Untermarchtal nicht nur unser Gebet anbieten für alle, die sich an uns wenden. Wir wollen Ihnen auch unsere Zeit und unser Ohr schenken, um mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Gerne dürfen Sie uns anrufen unter der Telefonnummer: 07393/30-330. Von Montag bis Samstag 9 Uhr bis 12 Uhr und von 14 Uhr bis 17 Uhr und am Sonntag von 14 bis 17 Uhr sind jeweils Schwestern bereit, auf Ihre Fragen, Nöte, Unsicherheiten, Ängste und Zweifel zu hören und mit Ihnen Spuren des Lebens darin zu suchen.

 

Gemeinsam die Stimme zum Himmel erheben

Am 25. März – dem Festtag der Verkündigung des Herrn rief der Papst alle Christen zum Sturmgebet gegen das Corona-Virus auf: „Wir wollen auf die Pandemie des Virus mit der Universalität des Gebets, des Mitgefühls und der Zärtlichkeit antworten! Lasst uns vereint bleiben. Lassen wir die einsamsten Menschen und diejenigen, die besonders hart geprüft werden, unsere Nähe spüren!“ Auch unsere Schwestern hielten um 12 Uhr einen Moment lang inne und beteten gemeinsam das Vaterunser.

 

Kreative Ideen in Zeiten des Besucherverbots in Maria Hilf

Das Besucherverbot stimmt die Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegeheims Maria Hilf traurig. Um trotzdem mit ihren Angehörigen in Kontakt bleiben zu können, helfen die Pflegekräfte ihnen beim Basteln und Schreiben von Karten und Briefen. Fr. Simon, die Heimleitung, sagt: „Dieser Kontakt zur Außenwelt gibt den Bewohnerinnen und Bewohnern das Gefühl gibt, dass sie nicht vergessen sind, dass jemand an sie denkt.“ Die Bewohnerinnen und Bewohner freuen sich riesig über Post – egal ob von den Angehörigen oder von Fremden. Falls auch Sie ein paar Worte der Aufmunterung an sie richten möchten, freuen wir uns über eine E-Mail an Simon(at)untermarchtal.de oder einen Brief an Wohnpark Maria Hilf, Frau Simone Simon, Freiherr-von-Speth-Str. 9, 89617 Untermarchtal. Vielen Dank!

 

Video-Impuls zum 4. Fastensonntag

Der wohlwollende, heilsame Blick Gottes, von dem Sr. Nicola Maria in ihrem Fastenimpuls spricht, gilt uns allen. Einen gesegneten 4. Fastensonntag Ihnen, möge Gott Sie behüten! Hier geht’s zum Impuls.

 

 

Schweren Herzens…

Stündlich, fast minütlich erreichen uns neue traurige Nachrichten aus vielen verschiedenen Ländern. Auch die Straßburger Schwester, die in den letzten Jahren immer beim Jugendtag waren, berichteten uns unter Tränen von der verheerenden Lage im Elsass. Jetzt sind sie in Quarantäne, dürfen nicht mehr ihre Zimmer verlassen, nicht mehr miteinander beten. Ihre Kapelle wurde geräumt, um dort die Särge der Toten aus dem Krankenhaus aufzubahren. Und auch bei uns hier in Deutschland ist in diesen Tagen Ausnahmezustand. Bis zuletzt hatten wir gehofft und gebetet, dass der Jugendtag stattfinden kann. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schwer es uns fällt und wie traurig es uns macht, euch mitteilen zu müssen, dass wir den Jugendtag in diesem Jahr nicht gemeinsam in Untermarchtal feiern können. Doch erfüllt von Hoffnung und inspiriert von all den Menschen in der Bibel, die aus Krisen heraus Großartiges bewegt haben, wollen wir hier nicht stehen bleiben. So suchen wir derzeit nach Ideen, wie wir uns trotz allem zum 40-jährigen Jubiläum des Jugendtags mit euch verbinden können. Seid gespannt und lasst uns hoffnungsvoll vorausschauen!

 

Predigt und Impuls zum Josefstag

„Josef, Hüter des Lebens.“ – War es Fügung, dass Sr. Marzella dieses Motto erfunden hat? Einen Hüter des Lebens brauchen wir in diesen Tagen sicher ganz besonders.
Wir hätten diesen Josefstag gerne mit Ihnen gemeinsam gefeiert. Um Sie dennoch teilhaben zu lassen, stellen wir Ihnen die Predigt sowie den Impuls zur Verfügung. Spiritual Hermann betont, dass es unsere Aufgabe sei, im Grunde alle Menschen unserer Erde in unser vertrauendes Gebet mit hineinzunehmen. Das möchten wir tun. Dazu nehmen wir gerne Ihre persönlichen Sorgen und Nöte, die Sie uns über prayer(at)untermarchtal.de zukommen lassen können, mit ins Gebet.

 

Einfach danke!

Danke an alle Pflegekräfte und Ärzte*innen – fürs Dableiben, wenn Homeoffice keine Option ist. Fürs Hoffnungverbreiten, wenn sich Angst breit macht. Fürs Durchhalten, wenn der Besucherstopp auf Unverständnis stößt.
Und bitte verzeihen Sie. Verzeihen Sie, dass das, was eigentlich viel öfter gesagt werden müsste, viel zu selten ausgedrückt wird. Dann können Sie trotzdem gewiss sein: Wir beten für Sie und Ihren Dienst! Und tragen gerne Ihre persönlichen Anliegen mit: prayer(at)untermarchtal.de

 

#gebetfürdich

Sie sind nicht allein! Auch nicht, wenn in dieser herausfordernden Zeit Gottesdienste abgesagt werden, Veranstaltungen nicht stattfinden, und es sich zuweilen so anfühlen mag. Sie sind nicht allein in Ihrer Angst und Ihrer Unsicherheit. Gott ist bei Ihnen, bei mir, bei uns. Lassen Sie uns verbunden sein im Gebet – untereinander und mit Gott. Wir Schwestern möchten für Sie, Ihre Sorgen und Nöte beten! Sie dürfen uns gerne Ihre persönlichen Gebetsanliegen an prayer(at)untermarchtal.de schicken und wir werden sie vor Gott tragen. Er möge Sie behüten.

 

„Wenn es Gottes Ruf ist, dann ist es dein Weg“

Von Gott getragen – in allen Höhen und Tiefen des Lebens. Diese Erfahrung hat Sr. Barbara geprägt und sie in unsere Gemeinschaft geführt. Ihre ganze Berufungsgeschichte können Sie im neuen Buch „Um Gottes willen“ nachlesen, das im adeo Verlag erschienen ist. Danke, Sr. Barbara, für die offenen und mutmachenden Worte!

 

 

Sr. Nicola Marias Wunsch zum Weltfrauentag

Im Interview mit der Katholischen Kirche in Stuttgart (hier) berichtet Sr. Nicola Maria anlässlich des Weltfrauentags am 08.03.2020 über ihre ersten Erfahrungen auf dem Synodalen Weg. Darüber was sie an der Kirche schätzt, was weh tut und auf welche Veränderungen sie hofft. Zum Weltfrauentag wünscht sie sich vor allem eines: einen neuen Zugang zu den Sakramenten, von denen im Moment viel zu viele Menschen ausgeschlossen seien.

 

„Sie ist ein Engel für uns!“

Sr. Gabriele Maria ist als Ergotherapeutin im Marienhospital in Stuttgart tätig. Was die Arbeit im Marienhospital für sie ausmacht ist, „dass hier noch viele Mitarbeiter so sind wie ich“, sagt sie. „Die auch den Menschen in den Mittelpunkt stellen und versuchen, im Umgang mit den Patienten spüren zu lassen, dass sie den Menschen ernst nehmen. Wenn man das als Berufung sieht, dass ich das gern machen, dann, denke ich, ist das Meiste gesagt!“ SWR Landesschau Mobil-Reporterin Sonja Faber-Schrecklein hat Sr. Gabriele Maria einen Vormittag lang im Marienhospital begleitet. Hier können Sie das Video ansehen.

 

Fasnet im Kloster

Noch einmal lachen und feiern die Narren heute – allem Leid und aller Ohnmacht zum Trotz. Und das ist gut so! Sich nicht unterkriegen lassen, immer wieder neu hoffen, neu aufstehen, sich neu am Leben freuen. Deshalb sind die Fasnetstage für uns Schwestern auch immer intensive Tage der stillen Anbetung. Wir Schwestern bringen die Sorgen und Nöte der Menschen vor Gott und beten stellvertretend für sie. Auch und besonders in dieser 5. Jahreszeit!

 

Advent – eine Zeit, die uns daran erinnert, dass wir ganz auf Gott vertrauen dürfen

Dieses Vertrauen auf die Vorsehung Gottes wurde zu einem der Eckpfeiler vinzentinischer Spiritualität. Wie Schwester M. Karin sie in ihrem Leben erfahren hat, erzählt sie uns: „Gottes Dinge geschehen von selbst. Die wahre Weisheit besteht darin, der Vorsehung Schritt auf Schritt zu folgen“. Dieses Wort des hl. Vinzenz drückt aus, was ich unter Vorsehung verstehe: In den Ereignissen meines Lebens, unserer Gemeinschaft Gott am Werk zu sehen. Als ich mich auf die Suche machte, ein Kloster kennenzulernen, weil ich keine Schwestern und keine Gemeinschaft kannte, aber in mir über Jahre hinweg immer wieder der Gedanke da war „Schwester wäre doch was für dich“, ging ich zum Pfarrer und habe ihn gebeten, für mich ein Kloster anzuschreiben, das ich mir mal anschauen könnte. Er fragte mich: Soll ich nach Untermarchtal schreiben oder an ein anderes Kloster? Ich habe mich gegen das andere genannte Kloster gewehrt, obwohl ich – wie gesagt – keines von beiden kannte. Als ich dann mit meinen Eltern Untermarchtal und die Schwestern besucht habe, war ich fasziniert von dem, was ich hier erlebte. Das Büchlein über Vinzenz von Paul, das mir eine Schwester schenkte, habe ich zu Hause gelesen und gewusst: Wenn ich Schwester werde, dann in Untermarchtal. Erst viele Jahre später habe ich verstanden, dass hier Gott seine Finger im Spiel hatte; sonst wäre ich nicht nach Untermarchtal gekommen. Solche Ereignisse gibt es einige in meinem Leben und in unserer Gemeinschaft, bei denen ich (bzw. wir) erst nach längerer Zeit begreifen konnte, dass Gott mich so geführt hat.

Nikolaus und Knecht Ruprecht zu Besuch in Maria Hilf

Wie sich Menschen aneinander freuen können, das hat man heute im Pflegeheim Maria Hilf gespürt. Der Untermarchtaler Bürgermeister Bernhard Ritzler hat als Nikolaus gemeinsam mit Spiritual Udo Hermann als Knecht Ruprecht die Schwestern und Bewohner/innen im Pflegeheim Maria Hilf besucht. Sie haben sich so gefreut: Sie waren sichtlich gerührt, manche hatten gar Tränen in den Augen. Und auch der Nikolaus und sein Knecht Ruprecht haben den Nachmittag sehr genossen. Wie schön, wenn Menschen sich so gegenseitig bereichern!

 

Wenn Schüler aneinander und miteinander wachsen können

In der Gmünder Tagespost erschien anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember 2019 dieser Artikel, in dem über Beispiele gelungener Inklusion in Schwäbisch Gmünd berichtet wird. Beispielsweise spielen und lernen hörende und hörgeschädigte Kinder der Kindergärten St. Josef und St. Paul (Kinder- und Familienzentrum Vinzenz von Paul) seit 2016 im Rahmen der umgekehrten Inklusion von- und miteinander. Zudem ist im Rahmen der umgekehrten Inklusion die Aufnahme hörender Schülerinnen und Schüler in allen Abteilungen der Schule für Hörgeschädigte  St. Josef möglich. So können die Schülerinnen und Schüler aneinander und miteinander wachsen.

 

„Die Hände bei der Arbeit und das Herz bei Gott“ – Gedenktag der heiligen Katharina Labouré

Die wundertätige Medaille – viele Menschen tragen sie. Auch wir Schwestern haben sie täglich bei uns. Heute feiern wir den Gedenktag der heiligen Katharina Labouré, der Maria erschienen ist: „Lass nach diesem Muster eine Medaille prägen. Alle, die sie mit Vertrauen tragen, werden den besonderen Schutz der Muttergottes erfahren.“ Die Vinzentinerin wahrte über ihre Erscheinung in der Öffentlichkeit Stillschweigen und führte ein äußert einfaches Leben. Heute an diesem besonderen Tag feiert unsere Schwester Katrin Namenstag. Für sie hat die heilige Katharina Labouré eine ganz besondere Bedeutung: „Sie ist meine Namenspatronin. Somit ist ihr Leben und Wirken eine Richtschnur, ein Vorbild für mein Leben. Ihre Einstellung ist für mich täglich Ansporn und Zuspruch zugleich: „Die Hände bei der Arbeit und das Herz bei Gott“. Es ist für mich eine Ehre, diese Mitschwester mit ihrem einfachen, bodenständigen Leben und ihrer Mission für die Welt als Wegbegleiterin zu haben.“

Der Jahresgruß 2019 ist auf dem Weg

Und wieder neigt sich ein Jahr dem Ende. Zeit zurückzublicken und Zeit vorauszuschauen. Das tun wir im aktuellen Jahresgruß 2019 der Missionsprokura, den viele fleißige Schwestern heute verschicken. Vielen Dank an alle, die die Projekte der Schwestern in Tansania und Äthiopien auch in diesem Jahr unterstützt haben – sei es im Gebet, finanziell oder durch ihr Netzwerk!
Wenn Sie den Jahresgruß auch erhalten möchten und wir Ihre Adresse noch nicht haben, schreiben Sie uns an missionsprokura(at)untermarchtal.de. Wir schicken Ihnen gerne einen Jahresgruß.

 

Was für eine Freude – 110 neue Mitarbeiter nehmen am Info-Tag in Untermarchtal teil

Back to the roots hieß es am Mitarbeiter-Info-Tag beim näheren Kennenlernen unserer Ordensgründer Vinzenz von Paul und Luise von Marillac. Denn wir alle bringen uns in einer Vielzahl von Einrichtungen und Betrieben an unterschiedlichen Standorten im süddeutschen Raum mit unserer Kraft und mit unseren Talenten aktiv in die Gesellschaft ein. Handeln Sie auch leidenschaftlich und gern? Hier finden Sie passende, aktuelle Stellenangebote.

 

Gänsehautmomente und Freudentränen in der Gehörlosenschule St. Vincent Ruhuwiko

Wunderbare Gänsehautmomente und Freudentränen erleben Fr. Schott, Fr. Eberhard und Fr. Bader der St. Josef – Schule für Hörgeschädigte aus Schwäbisch Gmünd während ihres Besuchs in der Partner-Gehörlosenschule St. Vincent in Ruhuwiko. Mit dem Ziel: gemeinsam, leidenschaftlich & gern handeln, werden im neuen Audiometrieraum die ersten Hörgeräte angepasst. Strahlende Kinderaugen und großer Jubel beim ersten Hören und Sprechen! Da fällt der Abschied nicht leicht. Doch was gibt es Besseres, als mit staunenswerten Erinnerungen zurückzukehren?

 

Zwischendrin rauchende Köpfe

In diesen Tagen treffen sich die Kapitularinnen, um an den neuen Konstitutionen zu arbeiten. Gestärkt durch die Bibel und Nervennahrung gehen wir gemeinsam weiter Schritt für Schritt.

 

 

Neuer Aufbruch nach dem Junioriat

Am 27.10.2019 hat Sr. Magdalena ihr Juniorat beendet. Die drei Jahre des Juniorats sind eine Zeit, in der die Junioratsschwester weiter in die Gemeinschaft hineinwächst, den Alltag in einem konkreten Konvent erfährt, in ihren Beruf wieder einsteigt oder ggf. eine Ausbildung macht und in all dem ihre Berufung und die vinzentinische Spiritualität vertieft. Sie wird begleitet durch die Junioratsleiterin in verschiedenen Treffen. Sr. Magdalena wurde nach dem Noviziat nach Rottenmünster gesandt, wo sie als Krankenschwester auf einer psychiatrischen Station arbeitet. Im Januar wird sie zusammen mit drei Mitschwestern an ihren zukünftigen Einsatzort nach Kenia gesandt. Dazu wünschen wir Gottes reichen Segen.

 

Begeistert und dankbar für so fleißige Mitschwestern

Schon die ganze Woche über verschicken unsere Schwestern tausende Briefe mit dem neuen Jahresprogramm des Bildungsforums. Schreiben Sie uns an bildungsarbeit@untermarchtal.de, wenn Sie auch eines zugeschickt bekommen möchten oder werfen Sie einen Blick in die digitale Ausgabe.

Wir freuen uns, Ihnen bei einem der Angebote zu begegnen!

 

Unterwegs in Tansania

Am Sonntag haben sich Sr. Anna-Luisa, Sr. M. Karin und H. Sigg mit unterschiedliche Erwartungen, Wünschen und Befürchtungen im Gepäck, auf den Weg nach Tansania gemacht. Alle Neuigkeiten zur Reise erfahren Sie im Blog der Missionsprokura.

 

 

Himmlischer Besuch in Untermarchtal

Zur Namenstagsfeier von Spiritual Udo Hermann kamen Utto (gespielt von Sr. Maria Regina) und Udo (gespielt von Sr. Anna Maria) ins Kloster. In einer kleinen Aufführung unterhielten sich Utto, Patron der Roder und Neusiedler, der um das Jahr 800 lebte und Udo, der ins 20. Jahrhundert geboren wurde. Die beiden stellten schnell fest, dass die Zeiten sich gar nicht so arg unterscheiden: „Auch heute wollen sich Menschen ihre Macht sichern. Damals bei dir die Könige und Kaiser, heute sind es Staatspräsidenten und Konzernbosse. Und auch heute suchen die Menschen wieder Zuflucht in den Klöstern um zur Ruhe zu kommen und einen Ort der Stille zu finden“, stellte Udo fest. Bei der Aufführung konnte man viel über den Namenspatron des Spirituals lernen. Anschließend klang das Fest in geselliger Runde aus.

Schwester Agathina wird 103!

Am 5.10.2019 wurde kräftig gefeiert in Maria Hilf, denn die älteste Untermarchtalerin und die älteste Schwester unserer Gemeinschaft wird schließlich nicht alle Tage 103 Jahre alt. Nach ihrem Eintritt im Jahr 1938 machte Sr. Agathina eine Ausbildung zur Krankenschwester. Ihr Talent, ihre Geduld und ihr Können ließen sie bald zur Ausbildungsschwester im Karl-Olga-Krankenhaus in Friedrichshafen aufsteigen. Ihr Einser-Examen war dann Grundlage ihres weiteren Wirkens auch als Ausbildungsschwester in den Stationen und Krankenhäuser Neckarsulm, Kißlegg, Aulendorf und zuletzt im Rottenburger Spital. 1990 kam sie nach Maria Hilf. Danke für bisher 78 Jahre voll segensreichem Wirken als Vinzentinerin, liebe Sr. Agathina!

 

Die Schöpfung voller Dankbarkeit feiern   

Die Kindergartenkinder von St. Peter gestalteten feierlich den Familiengottesdienst zum Erntedankfest, der von den Schwestern musikalisch begleitet wurde. Mit selbstgemalten Bildern und verschiedenen Instrumenten veranschaulichten die Kinder kreativ die Schöpfungsgeschichte. Nach dem Gottesdienst beschloss Schwester Elisabeth die Ausstellung ZWÖLF und lud die Gottesdienstbesucher zu einem gemeinsamen Solidaritätsessen ein: „Das Essen soll eine Brücke schlagen zu Menschen, denen es am Über-lebensnotwendigen fehlt“. Mit dem Erlös dieses Essens unterstützen die Schwestern den Aufbau einer Einrichtung für mehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche in Kenia, zu der Ende Januar 2020 zwei deutsche und zwei tansanische Schwestern ausgesandt werden.

 

Schwester Damiana feiert gerne das Vinzenzfest 

Als ich in meine Gemeinschaft eintrat, wusste ich nichts von Vinzenz von Paul. Heute – nach 30 Jahren – ist er mir sehr ans Herz gewachsen. Ich feiere gerne das Vinzenzfest und erinnere mich dabei an das, was er – zusammen mit vielen anderen Menschen – geschaffen hat. Und frage mich gleichzeitig, was wäre Vinzenz heute wichtig? Wo hätte er seine Prioritäten? Was würde er anpacken? – Was würde er aber auch lassen…

Mich beeindruckt Vinzenz´ Durchhaltevermögen und Aushalten von Ungeduld. Er ließ sich nicht drängeln, selbst dann nicht, wenn er massivem Druck ausgesetzt war. Sein Glaube an die Vorsehung Gottes – dass alles zur rechten Zeit geschieht – ist mir oft in meiner eigenen Ungeduld – ein Vorbild.

 

Das Bildungsforum Kloster Untermarchtal wurde ausgezeichnet 

Das Bildungsforum Kloster Untermarchtal wurde vom BDVT (Berufsverband für Training, Beratung und Coaching) als „Empfohlenes Seminar-Hotel“ ausgezeichnet. Es ist das erste vom BDVT empfohlene Seminar-Hotel im östlichen Württemberg. Seit 1892 stellen wir als Ordensgemeinschaft unsere Räume, Spiritualität und Kompetenzen den Menschen zur Verfügung. So steht das Bildungsforum Kloster Untermarchtal für klare Werte und ermöglicht Menschen, in die klösterliche Atmosphäre einzutauchen, die eigenen Kraftquellen zu bewahren und Kraft zu schöpfen. Wir freuen uns, Sie dort begrüßen zu dürfen!

 

Spezialitäten aus dem Kloster direkt zu Ihnen nach Hause

Die köstlichen Eigenprodukte der Klostermetzgerei und Klosterbäckerei fanden so große Nachfrage durch unsere zahlreichen Besucher, dass die Idee eines Klosterladens im Juni 2005 Wirklichkeit wurde. Seit dieser Woche können Sie die Klosterspezialitäten nun auch über unseren neuen Klosterladen Onlineshop bestellen und direkt nach Hause liefern lassen. Tiergerechte Haltung, eigene Schlachtung und hochwertige Verarbeitung – das zeichnet die Produkte aus, die wir auf unserem Hofgut St. Veit nachhaltig für Sie produzieren. Und das Beste: Wenn Sie bis zum 24.12.2019 bestellen, erhalten Sie mit dem Gutscheincode „Eröffnungsrabatt2019“ 10% Nachlass auf Ihren ersten Einkauf!

 

Karibu Untermarchtal – Missionsbegegnungstag am 15. September 2019

Der diesjährige Missionsbegegnungstag mit dem Thema „Bildung schafft Zukunft“​ lockte am vergangenen Sonntag zahlreiche Besucher/innen ins Kloster. Der Tag begann mit einem Gottesdienst in der Vinzenzkirche. In der Predigt legte der Missionbenediktiner Pater Anastasius dar, dass Mission bedeutet, die Liebe Gottes in die Welt zu tragen und vorzuleben, was wir vom Leben Jesu verstanden haben – egal ob in Afrika oder vor der eigenen Haustür in Deutschland. Im Anschluss konnten sich die Gäste an Aktionsständen über vielfältige Initiativen der Eine-Welt-Arbeit und den Freiwilligendienst informieren, Handarbeiten und fair gehandelte Produkte aus Afrika kaufen sowie an interessanten Vorträgen teilnehmen. Ein bewegender Abschluss war das Konzert des Mädchenchors Tonika aus Warthausen.  Wir danken allen Besucher/innen sehr herzlich für ihr Kommen und ebenso für die großzügigen Spenden und laden Sie schon heute zum nächsten Missionsbegegnungstag am 20.09.2020 ein!

 

Neue, großartige Erfahrungen in Äthiopien

Anfang September reiste Generaloberin Sr. Elisabeth zusammen mit Eva Klinkisch (Missionsprokura) eine Woche zu den Schwestern nach Äthiopien. Neben Gesprächen um die Zukunft der jungen Schwesterngemeinschaft standen vor allem die Exerzitientage für die Schwestern unter der Anleitung von Sr. Elisabeth im Zentrum der Reise. Eine neue, großartige Erfahrung!

 

 

Neu dabei: Postulantin Anna-Maria

Fast fünf Jahre lang hat sie als Kandidatin darauf hingefiebert. Jetzt ist es soweit: Anna-Maria ist als Postulantin in unsere Gemeinschaft eingetreten. Darüber freuen wir uns sehr! Sie lebt und arbeitet nun ein Jahr innerhalb der Gemeinschaft. Ihre erste Einsatzstelle wird das Bildungsforum sein. Das Postulat ist vor allem eine Zeit des gegenseitigen Kennenlernens, ein Vertraut-Werden mit dem Gemeinschaftsleben und dem vinzentinischen Charisma. Nähere Informationen zur Ordensausbildung gibt es hier.

 

In Dialog treten – mit Schwestern, mit der Vinzenzkirche und mit Gott

Am Samstag, 31.08.2019, fand die Vernissage der Wanderausstellung „ZWÖLF – Kirchenbauten der Nachkriegsmoderne in Baden-Württemberg“ in der Vinzenzkirche statt. Schwester Elisabeth eröffnete die Vesper mit dem französischen Orgelstück „Dialog“. In Anlehnung daran lud sie die Besucher in ihrem Grußwort ein, mit der Spiritualität, die im Bauwerk zum Ausdruck kommt, in Dialog zu treten. Im Anschluss war bei einem kleinen Imbiss Zeit, auch untereinander in Dialog zu treten. Nach den Begegnungen von Schwestern und Gästen führte Dr. Widmaier vom Landesamt für Denkmalpflege (Regierungspräsidium Stuttgart) durch die Kirche. „Die Vinzenzkirche ist das letzte Werk des Architekten Hermann Baur – und auch sein reifstes“, so Dr. Widmaier. Auch Sie sind am Samstag, 08.09.2019, dem Tag des offenen Denkmals, ab 14 Uhr herzlich eingeladen, in Dialog mit uns und mit der Vinzenzkirche zu treten! Wir freuen uns auf Sie. Weitere Informationen zur Ausstellungseröffnung finden Sie auch in den Berichten, die in der Schwäbischen Zeitung und der SWP erschienen sind.

 

Pater Maurus in Untermarchtal – Erinnerungen werden wach

Während der Urlaubszeit von Spiritual Udo Hermann feiert der Missionsbenediktiner Pater Maurus mit den Schwestern Gottesdienst. Er wurde im Jahr 1988 zum Priester geweiht und ist vor zwei Jahren in der Abtei Münsterschwarzach als Mönch eingetreten. Pater Maurus freut sich über den Dienst in Untermarchtal, denn die Vinzentinerinnen sind ihm seit seiner Kindheit vertraut: Er erinnert sich gerne zurück an die drei Schwestern, die in seinem Heimatdorf lebten und dort in der Kindererziehung, der Krankenpflege und der Hauswirtschaft wirkten.

 

Film „Die Burg Gottes – Die Mutterhauskirche St. Vinzenz in Untermarchtal“

Etwa 1.600 Kirchenbauten entstanden nach dem Zweiten Weltkrieg in Baden-Württemberg. ZWÖLF dieser Kirchen, die für die theologische wie architekturgeschichtliche Umbruchzeit exemplarisch sind, wurden jüngst zum Denkmal erhoben. Sie präsentieren sich in der gleichnamigen Wanderausstellung in all ihren Facetten und mit einem reichen Rahmenprogramm. Die Vinzenzkirche ist eine dieser Kirchen und das Herzstück des Mutterhauses. Anlässlich der Ausstellung entstand ein Film, in dem die Schwestern von der Entstehungsgeschichte der Kirche und ihrer Bedeutung für die Gemeinschaft erzählen.

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Gottesdienste und Gebetszeiten sind derzeit nicht öffentlich!


Tagsüber bleibt die Vinzenzkirche geöffnet, um Ihnen die Möglichkeit zum Gebet zu geben.


 

 

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